Samstag, März 04, 2006
Schnee
Endlich ! Es hat wieder geschneit ... ! Überall in den Tannspitzen sah ich goldne Lichtlein blitzen und dachte so bei mir , nu isses gut - es reicht allhier ! Doch ach, es hat nicht viel genützt und Tonnenweise ist der Schnee auf die Welt gesprützt ...vielleicht sterben ja die Käferlarven endlich mal ab, die den Wald im Sommer kaputt machen würden. Schade, dass die keine Vogelgrippe kriegen können :(
Dienstag, Februar 21, 2006
Die Gelegenheit !
Hinlänglichst und anbetrachtenst, wäre es doch jetzt für einen guten Produzenten die Gelegenheit, sich rechtzeitig die Rechte an dem Ausbruch der Vogelgrippe zu sichern ! Anders als bei den Zweiteilern DIE STURMFLUT, DRESDEN , oder DIE LUFTBRÜCKE, könnte man diesmal aus aktuellem Anlaß, die Dokumentation direkt in den Film, sozusagen, als LIVE EVENT integrieren. Beginnend damit, dass ein Kamerateam die Viren vom Strand von Rügen, direkt in nahegelegene Nutzhaltungsställe verbringt und dann , sozusagen, mit schnell eingeflogenen Spitzendarstellern den Übersprung des Virus, sozusagen, direkt vor Ort inszenatorisch einbauen könnte. Bei der Rückkehr ins Binnenland könnte man dann die panikartigen Szenen, beim Versuch TAMIFLU zu kaufen, der bundesdeutschen Bevölkerung direkt in das Filmgeschehen einbeziehen - wahrhaft- ein guter Stoff für Harald Schmidt !
Montag, Februar 06, 2006
Freitag, Februar 03, 2006
Sonntag, Januar 22, 2006
14 - 18 Uhr
Heute, ein Sonntag, diesiges Wetter, die Kälte kommt aus Russland zu uns, es ist nicht glatt, es nieselt nicht und der Wald liegt dahingegossen in einem puren Grau, aus dem gelbschmutzige Blätter hervorlugen, die entgegen der Schwerkraft und den Gesetzen der Vergängnis noch an den diversen Bäumen hängen. Dazwischen fahren gelangweilt irgendwelche Autos von X nach Y und ich bin mit dem Hund in eben dem Wald unterwegs, der durchschnitten von Asphaltbahnen, dahinvegetiert, wie das zerfaserte und vernarbte Herz eines Kranken. Auf diesen Asphaltbahnen ist selbst am Sonntag nachmittag bei diesem grauenhaften Wetter noch Verkehr und man darf sich die Frage erlauben, warum fahren die, wenn sie nicht müssen ? Gibts irgendwo was umsonst, oder muß man irgendwen besuchen , ist der Sprit nicht schon teuer genug ? Naja, irgendwie ist mir das ja eigentlich egal, weil sich der Hund freut - immer wenn er draussen ist - und ich gerade die Marquise von O als Hörbuch entgegennehme akkustisch aus meinem kleinen CREATIVE MP3 Player. Gott ist diese Story öde und langweilig - passend zu dem Wetter, gelesen von einem höflichen Menschen ohne Sprachfehler, der selbst beim besten Willen, dieser Geschichte mit dem diffusen Ende, nichts unterhaltendes abgewinnen kann. Naja- passt zum Wetter und irgendwie fällt mir dabei auf, dass Kleist auch ständig die Orte nicht mit Namen benennt, sondern aus Gründen der erotischen Verschwiegenheit von M und X und V und so .... spricht . Meine Güte, muss das eine verklemmte Zeit gewesen sein :( Obwohl , heute sind die Leute weniger verklemmt, aber offensichtlich auch nicht viel weiser, wenn man sich mal gelegentlich die Bildzeitung erlaubt. Superstars....ach Gott, wie weit ist doch jenes Fernsehformat in diesem grauen herrlichen Wald von mir entfernt, wie geniesse ich diese Farblosigkeit und warme Ehrlichkeit der skelletierten Baumkälte ! Der Hund bekommt wieder einen leckeren Stick, weil er sich brav setzt, als ein einsamer Läufer an uns vorbeiläuft. Wegen mir muß der Hund ja nicht brav sein, aber es entspannt halt, wenn man nicht ständig damit rechnen muß, dass er irgendeinem armen menschlichen Wesen in den Unterfuss beisst oder das Knie abknabbert, mal ganz von den versicherungstechnischen Verwicklungen abgesehen. Irgendwo in der Höhe von H, tief im Wald ist dann diese unsägliche Geschichte der Marquise vorbei, die mich ein wenig an unsere orangenfarbene Marquise am Haus erinnert, und die Harzreise von Heine beginnt. Ach welch unglaublicher Unterschied, ein besserer Leser, eine schönere Geschichte, ein offensichtlich wahnsinnig toller Autor- HEINE... ein Schatz - ein Genie- unfassbar, wie er mit wenigen Worten treffend die Göttinger Professores bezeichnet, als alte stumpfe Pyramiden, die ewiglich sich in den Gängen der Universität eingegraben haben, leer und hohl, während Legionen von unschuldigen, immer neuen Studenten an ihnen vorbeiziehen , die Erfahrungen in Goslar, die Ankunft bei dem Steiger und das Gedicht aus der Bergmannshütte. Mein Hund hat inzwischen kalte Pfoten, aber er bekommt neuerlich einen gehaltvollen Stick. Er dankt es mit einem fröhlichen Lächeln aus seinen herrlichen braunen Augen und dank Heine, kann ich nun auch diesem tristen Sonntag viel mehr abgewinnen, als es noch kurz vorher durch Kleist und jene stumpfsinnigen Autofahrer, die wirklich alles kaputtmachen, was ihnen ohnehin nicht heilig ist,den Anschein hatte.
So gesehen - ein wundervoller Nachmittag
So gesehen - ein wundervoller Nachmittag
Mittwoch, Januar 18, 2006
Brücken zum Vergänglichen
Warum nun gerade der Hinweis auf Klo's ? Nun, die Integration des Menschen in der zivilisierten Welt in den Stoffwechselprozess machts irgendwie möglich, sich gedanklich auch mit der Illusion des Ewigen zu befassen, so lange man am Leben ist, ich denke jetzt eher weniger an die Diskussionszirkel im ewigen Leben. Da isses dann ja vorbei mit dem Stoffwechsel, aber solange dieser noch in irgendeiner Form für uns Lebende als präsent zu erachten ist, muß man auch gelegentlich mal auf die Räumlichkeiten aufmerksam machen, in denen sich ein Mensch - eben aus jenen Gründen - doch eine ganze Weile aufhalten muß. Warum da nicht auch mal an Ästhetik denken - in welcher Form auch immer.
Gute Verrichtung !
Gute Verrichtung !
Dienstag, Januar 17, 2006
Samstag, Januar 14, 2006
Ein Hochdruckgebiet
Mittwoch, Januar 04, 2006
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